Wissen für Ihre Namensentscheidung
Sechs typische Fehler vor der Markenanmeldung
Viele Missverständnisse lassen sich schon vor einer Anmeldung klären. Diese sechs Punkte helfen Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen.
1. Eine freie Domain als Freigabe verstehen
Die Domain ist nur eine Internetadresse. Prüfen lassen sollten Sie auch, ob ältere Kennzeichenrechte der geplanten Nutzung entgegenstehen.
2. Nur die exakte Schreibweise suchen
Ältere ähnliche Zeichen können ebenfalls relevant sein. Notieren Sie deshalb auch alternative Schreibweisen, Wortbestandteile und ähnlich klingende Bezeichnungen für die Recherche.
3. Eine umfassende Kollisionsprüfung durch das Amt erwarten
Das DPMA prüft im Anmeldeverfahren nicht auf ältere identische oder ähnliche Marken. Planen Sie die entsprechende Recherche vor der Anmeldung ein.
4. Produkte und Leistungen nur grob benennen
„Handel“ oder „Beratung“ beschreibt Ihr Vorhaben für ein erstes Gespräch oft noch nicht ausreichend. Schreiben Sie konkret auf, welche Produkte oder Leistungen Sie anbieten wollen. Das Verzeichnis lässt sich nach einer Anmeldung nicht erweitern.
5. Den Namen und das Logo gleichsetzen
Eine grafisch gestaltete Marke ist nicht dasselbe wie der Name als Wortmarke. Bringen Sie zur Beratung die konkrete Wortfassung und gegebenenfalls die Gestaltung mit.
6. Das Schutzgebiet erst später überlegen
Stellen Sie früh zusammen, in welchen Ländern Sie starten und wohin Sie expandieren möchten. Diese Planung ist eine wichtige Grundlage für die Auswahl des Anmeldewegs und den Rechercheumfang.
Grundlagen: DPMA – Markenrecherche und DPMA – Angaben zur Anmeldung.
Ihr Vorhaben verdient eine klare Grundlage.
Schildern Sie uns Ihr Anliegen. Wir leiten Ihre unverbindliche Anfrage an den kooperierenden Fachanwalt Mark Laupichler weiter. Leistungen und mögliche Kosten werden gesondert vereinbart.
Unverbindliche Anfrage stellen ↗Allgemeine Informationen, keine individuelle Rechtsberatung. Redaktioneller Stand: Oktober 2026.